Bild des Benutzers Barbara

Reiselust - Onde-Newsletter Mai 2014

Liebe Leser!

Nach einem trüben Winter freuen wir uns besonders über die warmen Frühlingstage. Die Sonne weckt nicht nur unsere Lebensgeister, wir sprudeln vor Aktionismus! Kennt ihr dieses Gefühl auch? Uns bei onde packt dann immer die Reiselust. In der neuen Ausgabe der onde dreht sich aus diesem Grund alles um das Thema Reisen. In unserem Newsletter nehmen wir euch schon vorab mit in eine der schönsten Kunststätten der Welt – Florenz.

Die “Wiege der Renaissance“ blickt zurück auf eine lange und reiche Geschichte. Wir wollen alle Reiselustigen in diese altehrwürdige Stadt entführen und euch zeigen, wie viel Leben in ihren historischen Gemäuern steckt: Der historische Altstadtkern lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Wer lange Warteschlangen und Gedrängel auf den Plätzen vermeiden möchte, sollte unbedingt die frühen Morgenstunden nutzen. Denn Frühaufsteher werden mit einem ungestörten Blick auf Florenz‘ architektonische Schätze belohnt! Trotzdem gilt für die meisten Städtereisen folgendes: Wenig Zeit und so viel zu sehen – ein altbekanntes Problem! Deshalb haben wir hier Geheimtipps und Must-Sees für euch zusammengestellt. Lasst euch von unserem Stadtrundgang „24 h in Florenz“ inspirieren!

INHALT:

  • Geheimtipp: 24h in Florenz – Eine Stadt erleben
  • Veranstaltungshinweise und Lesetipps rund um Florenz
  • Italienisches Küchengeflüster – Unsere Rezept-Tipps
  • Veranstaltungshinweise in Deutschland

Geheimtipp

24 h in Florenz

Ein Tag in der Stadt Dantes – 24 Stunden, um das einzigartige Flair in Florenz in vollen Zügen zu genießen! Der übliche Stadtrundgang bringt die einzigartige Schönheit dieser Stadt mit seinem wunderbaren Dom und der unvergesslichen „Cupola“ zwar durchaus zur Geltung. Was ihr aber sucht, ist eine außergewöhnliche Tour durch Florenz‘ Gassen. Ihr wollt die tiefsten Geheimnisse dieser altehrwürdigen Stadt enthüllen und auf den Spuren der Zeit wandeln? Dann begebt euch mit uns auf eine Entdeckungsreise durch die “Wiege der Renaissance“, und macht aus eurem Trip nach Florenz ein unvergessliches Erlebnis!

Der Dom, die glücksbringende Kuh und eine unbezahlte Rechnung

Unser Rundgang beginnt vor der beeindruckenden Kulisse des florentinischen Doms – einem Meisterwerk der romanischen Kunst. Die architektonisch makellose Kuppel und der Campanile di Giotto werden euch den Atem rauben. Noch nicht genug gehabt? Dann werft einen Blick in die Kathedrale: Der Eintritt ist kostenlos.
Einen besonders schönen Blick auf den Dom hat man von der Biblioteca delle Oblate, in der sich eine Cafeteria befindet. Den Eingang findet ihr in der Via Oriuolo 26.
Ein bisschen Glück schadet nie: Bei einem Rundgang um den Dom, schaut nach oben. Zwischen den zahlreichen Marmorziehrungen ragt ein Kuhkopf heraus. Den Kopf zu finden, soll Glück bringen. Wo er sich befindet? Wer weiß… aber probiert es doch mal in der Straße der Knechte, dort werdet die Antwort finden!
Nach einer ermüdenden Suche folgt nun eine heitere Anekdote: Stellt euch doch einmal vor die Tore des Doms und schaut auf die Engelchen des dritten Tores auf der rechten Seite. Oberhalb des letzten Engels, mit „Regenschirmgeste“, kursieren in Florenz lustige Geschichten. Die wohl bekannteste erzählt von einer üppigen Mahlzeit in einem florentinischen Restaurant und einer ebenso „üppigen“ Rechnung, die keiner bezahlen will. Die Engelchen reichen die Rechnung untereinander weiter, bis diese beim letzten Engelchen angelangt ist. Dieser wiederum macht ohne Worte jedoch unmissverständlich klar, dass er die Rechnung nie bezahlen wird.

Unsere Reise geht weiter – wir wandern entlang der florentinischen Schildergasse, der Via die Calzaioli. Auf dieser Straße befinden sich die trendigsten Modegeschäfte, sowie zahlreiche gelaterie. Nach einer kleinen Verschnaufpause bitte links abbiegen, in die Via Dante Alighieri.

La casa di Dante – Dantes Haus

Die Kulturhungrigen unter euch laden wir dazu ein, Dantes Haus einen Besuch abzustatten! Die Dauerausstellung, auf drei Stockwerken verteilt, bringt dem Interessierten das Leben und Werk des florentinischen Dichters näher. Während dieser Reise in die Vergangenheit werden die Besucher mit dem historischen und sozialen Kontext um die Entstehung der Göttlichen Komödie vertraut gemacht. Großes Kino zum kleinen Preis! Mehr dazu auf: www.museocasadidante.it

Das florentinische Kö

Weiter geht’s mit ein bisschen Shopping auf der “florentinischen Kö“: via del Proconsolo e via del Corso. Die letztere, zu Deutsch „Rennstraße“, verdankt ihren Namen den Pferderennen, die im Mittelalter auf dieser Straße veranstaltet wurden. Heute wird hier nicht mehr gerannt, sondern gebummelt, während die Besucher links und rechts die Schaufenster bewundern. >

Kaffee, Kuchen und Kultur

Zeit für eine kleine Pause auf dem Piazza della Repubblica. Auf der linken Seite befindet sich das Caffè delle Giubbe Rosse: Der Name bezieht sich auf die roten Jacken der Kellner, welche diese, nach Wiener Vorbild, noch heute tragen. Nehmt doch dort Platz, wo Anfang des 20. Jhd. Papini, Montale, Marinetti und die Futuristen gesessen haben. Denn das literarische Cafè zählt zu den Hotspots des Futurismus – eine Brutstätte für Ideen, Projekte und Leidenschaften. Lasst euch einen Moment, um dieses Ambiente auf euch wirken zu lassen.

Mehr zum Caffè delle Giubbe Rosse auf: http://www.giubberosse.it/giubbe/index.html

Das versteckte Portrait

Nach einer kurzen Erfrischung setzen wir unseren Rundgang fort. Wenige Schritte auf der Via Roma und wir gelangen zum Piazza della Signoria, berühmt für seine vielen Statuen. Unter den vielen Gesichtern italienischer Persönlichkeiten, die man zum Beispiel aus den Geschichtsbüchern kennt, befindet sich rechts unten, hinter der Herkulesstatue, auf der Fassade des Palazzo Vecchio, das Portrait eines unbekannten Mannes. Die Legende besagt, Michelangelo Buonarroti sei diesem Herrn Tag für Tag begegnet. Jeden Tag langweilte dieser äußerst redselige Mann ihn mit seinen Wehklagen. Eines Tages entschied sich Michelangelo, wohl aus Überdruss, das Gesicht seines geschwätzigen Freundes in die Fassade zu hauen.

Schwein gehabt!

Unter der Loggia del Porcellino liegen Glück und Unglück nah beieinander. Es ist ein Ritual und ein echtes Muss für jeden Florenz Besucher die Nase des Porcellino, des Schweinchens, anzufassen. Danach muss, so der Brauch, eine Cent-Münze auf die Zunge des Wildtiers gelegt werden. Man äußere einen Wunsch und lasse die Münze fallen: Fällt sie über das Gitter hinaus, so geht der Wunsch in Erfüllung! In der Loggia befindet sich übrigens auch der “Pietra dello scandalo”- der “Skandalstein”! Ein Marmorkreis, auf dem früher die insolventen Schuldner bestraft wurden, indem man ihren Hintern entblößte und diese mehrmals auf dem Stein schlug. Glücklicherweise muss man heute keine derartigen Praktiken mehr fürchten!

Typisch florentinisch Essen

Wer in Florenz richtig gut essen möchte, muss unbedingt Fiorentina, das berühmte Rindersteak, essen. Wir empfehlen die Trattoria Mario in der Nähe des Mercato Centrale! Dazu ein Glas Chianti – wir wünschen einen Guten Appetit, buon appetito!

Mehr Infos findet ihr hier: http://trattoria-mario.com/Site-2013/index.php

Macht die Nacht zum Tag!

Was gibt’s Besseres als ein kühles Eis nach einem anstrengenden Tag? Ein echter Florentiner empfiehlt euch die Eisdiele Vivoli, welche eine Institution in Florenz ist, (http://www.vivoli.it/). Anschließend lasst euch unbedingt von der Magie des Flusses Arno verzaubern und lauft in Richtung Porta San Niccolò. Dort trifft sich die florentinische Jugend am Chioschino, am “Kiosk‘chen“. Beim Chioschino handelt es sich um eine Open-Air Bar in malerischer Kulisse: Hier könnt ihr bei guter Musik ein Bier nippen und die Stadt in ihrem ganzen Glanz bewundern. Ein Tag in Florenz könnte nicht schöner zu Ende gehen. Wer hingegen mit einer kulturellen Nuancierung den Abend ausklingen lassen möchte, dem legen wir die „aperitivi ad arte“ ans Herz. Ab dem 6. Juni habt ihr jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag die Möglichkeit, einen Aperitiv in den fantastischen Museen der Stadt einzunehmen: jeweils in im Bargello, der Galleria dell’Accademia und der degli Uffizzi. Für 15€ erhält man ein ausgezeichnetes Essen, sowie eine kostümierte Führung durch die Museen. Absolut empfehlenswert!

Wer von euch eine Reise in den Spätsommer-Wochen plant, dem möchten wir folgende Veranstaltung ans Herz legen:

Am 28. September findet der Corri la vita statt. Beim Corri la vita handelt es sich um einen alljährlichen Spendenlauf, bei dem Gelder für den Kampf gegen Brustkrebs gesammelt werden. Eine unserer Leserinnen, Erasmus-Studentin in Florenz, hat voriges Jahr teilgenommen:

„Florenz ist eine Stadt, in der man an jeder Ecke Geschichte findet. Als Tourist schafft man es kaum, auch nur einen kleinen Teil davon zu sehen. Deswegen war es für mich eine besondere Erfahrung, die Stadt mit den Einheimischen gemeinsam zu entdecken – beim Corri la vita, der alljährlich im Herbst stattfindet. Der Corri la vita gibt einem die Möglichkeit, an einem Tag die Stadt nach einer bestimmten Strecke abzulaufen und dabei Orte (ob Kirchen, Museen, oder auch Gärten) zu besichtigen, die man sonst vielleicht nie zu Gesicht bekommen hätte Abhängig von den eigenen sportlichen Ambitionen, kann man an dem Lauf oder einen Spaziergang teilnehmen. Da ich es vorziehe, meine Umgebung zu genießen, statt mit hochrotem Gesicht hinter anderen hinterherzuhecheln, habe ich mich für den Spaziergang entschieden. Besonders gut hat mir dabei der Blick von der Forte di Belvedere, der seinem Namen getreu wirklich atemberaubend ist. Florenz liegt einem zu Füßen – und lädt einen ein, sie in vollen Zügen zu genießen.“

Ein besonderes Erlebnis, für einen guten Zweck, in einer einzigartigen Stadt!

Mehr Informationen auf: http://www.corrilavita.it/

Und sind die Koffer schon gepackt?

Wir wünschen viel Vergnügen!

Euer Onde-Team


Veranstaltungshinweise und Lesetipps rund um Florenz (Juni 2014 – Oktober 2014):

Calcio in Costume: Historisches Ballspiel in Kostümen – Wettkampf der vier Stadtteile auf dem Piazza Santa Croce zu Ehren des Stadtheiligen; Finale am 24. Juni, abends großes Feuerwerk am Piazzale Michelangelo.
Mehr dazu auf: www.calciostoricofiorentino.it

Maggio Musicale Fiorentino: Eines der berühmtesten und ältesten Musikfestivals in Europa – im Juli in der Opera de Firenze. Kartenvorverkauf für alle Veranstaltungen ab dem 27. Mai 2014.
Mehr Infos zum Programm auf: http://www.operadifirenze.it/

Estate Fiesolana: Traditionsreiches Festival – verschiedene Veranstaltungen (Konzert, Ballett, Theater, Film) im römischen Theater. 16. Juni bis 2. August.
Programmhinweise auf: http://www.estatefiesolana.it/

La Rificolona: Laternenfest – an der Basillica della Santissima Annunziata wird jedes Jahr am 7. September die Geburt der heiligen Jungfrau Maria mit einem Laternenumzug gefeiert.

Weitere Informationen:

Firenze Segreta - Hinweise über die Kuriositäten vieler florentinischen Monumente und Plätze: http://www.firenzesegreta.com/index.php/curiosita-fiorentine.html

Ein unüblicher Touristenführer – Florenz Geheimnisse enthüllen:
Niccolò Rinaldi (2011): Firenze Insolita e Segreta. Edizioni Jonglez. 352 Seiten. € 17,90.

Aperitivi ad Arte- Sommer 2014:
http://www.055firenze.it/art/103749/aperitivi-arte-firenze

Öffnungszeiten Museen und Galerien:
http://www.firenzeturismo.it/


Italienisches Küchengeflüster – Unsere Rezept-Tipps

Pappa al pomodoro

„Viva la pappa pa pa pa pa col po-po-po-po-pomodoroooo!” sang in den Sechzigern Rita Pavone, als sie die Hauptrolle in der Verfilmung Vambas “Il giornalino di Gian Burrasca” spielte. Dieses Rezept gilt als eins der typischsten und leckersten Gerichte der florentinischen Küche. Die Vorbereitung ist ganz leicht, der Erfolg versprochen.

Zutaten (für 4 Personen):

800 g Tomaten
300 g Weißbrot vom Vortag
20 Basilikumblätter
1 Knoblauchzehe
1 EL fein geschnittene Zwiebel
Gemüsebrühe
Öl
Salz Pfeffer

Zubereitung:
Tomaten waschen, aufschlitzen und ein paar Minuten kochen lassen. Die Tomaten abtrocknen, schälen, innere Kerne entfernen und mit einem Messer zerstückeln. Knoblauch in 3 EL Öl braten lassen. Wenn er gold gebraten ist, muss er entfernt werden. Im selben Öl Zwiebeln braten und mit ein bisschen Brühe aufweichen lassen. Die Tomaten in den Topf gießen und 5 Minuten bei höherer Temperatur etwa 5 Minuten kochen lassen. Salz und Pfeffer hinzufügen. Das Brot in dünne Scheiben schneiden und das Basilikum den Tomaten hinzufügen. Bei niedriger Hitze die Suppe etwa 30 Minuten köcheln lassen, ab und zu ein bisschen Brühe hinzufügen, damit sie cremig aber flüssig bleibt. Die Suppe sollte etwa 5 bis 10 Minuten vor dem Verzehr in einem Teller gegossen werden und mit einigen Tropfen Olivenöl und ein Basilikums Blatt verfeinert werden.

Buon appetito!

Gelato alla crema

Während die sommerliche Sonne scheint, verlangt der Magen nach… Eis! Für unsere Onde-Leser ein einfaches Rezept für ein hausgemachtes cremiges Eis.

Zutaten:
6 Eigelb
500 ml Schlagsahne
180g Puderzucker

Zubereitung:
Schlagsahne luftig aufschlagen und im Kühlschank kurz ruhen lassen. Das Eigelb mit dem Zucker cremig aufschlagen und mit der Sahne vermischen. Das Eis etwa 3 bis 6 Stunden im Tiefkühlschank frieren lassen.

Lasst es euch schmecken!


Veranstaltungshinweise in Deutschland

Stuttgart, 27.06. – 11.07.2014
Das Istituto Italiano di Cultura Stuttgarts in Zusammenarbeit mit der Associazione Emilia-Romagna in Stuttgart e.V. ehrt den weltberühmten italienischen Regisseur Federico Fellini zwanzig Jahre nach seinem Tod mit einer kleinen Filmreihe im Rahmen der Veranstaltung Dedicato a Federico Fellini. An drei unterschiedlichen Freitagen zeigt das Kulturinstitut Stuttgarts drei Meisterwerke des Grande Maestro:
Am Freitag, den 27.06.2014 um 19 Uhr I Vitelloni (1953);
Am Freitag, de, 04.07.2014 um 19 Uhr La Dolce Vita (1960)
Am Freitag, den 11.07.2014 um 19 Uhr Amarcord (1973).
Den Vorstellungen wird eine kurze Einführung in deutscher und italienischer Sprache von Simonetta Puleio vorangehen.
Istituto Italiano di Cultura, Kolbstr. 6, Stuttgart

Berlin, 08.07.2014 um 18 Uhr
Am Dienstag den 08.07.2014 stellt Filippo Focardi (Universität Padova) an der Freien Universität in Berlin sein Buch Il cattivo tedesco e il bravo italiano (288 Seiten, Edizioni Laterza 2013, € 20,40) vor und erklärt seinen Zuhörern, wie viele der Stereotypen entstanden sind und ob und wie sie noch gültig sind. Nach einer kurzen Einführung auf Italienisch von Aldo Venturelli begleitet Focardi seine Leser in einer Reise in der Welt der Vorurteile zwischen Deutschen und Italien, die sich seit dem Ende des zweiten Weltkrieges in der kollektiven Vorstellung eingeprägt haben: Die Deutschen barbarisch, blutrünstig, rassistisch und pflichtbewusst, die Italiener hingegen friedlich, empathisch, kontaktfreudig und großzügig.
Die Vorstellung findet in der Habelschwerdter Allee 45 im Raum L 115 (Seminarzentrum) in Berlin-Dahlem statt.
Weitere Informationen und www.fu-berlin.de/italienzentrum

Tübingen, 27.09.2014 um 19.30 Uhr
In Tübingen präsentiert Boscia sein Buch Erzähl mir von dir, Papa …, die Geschichte eines Gastarbeiterkindes, des 12-jährigen Giuseppe, der zu Beginn der sechziger Jahre mit seiner Mutter und drei kleineren Geschwistern in ein kleines Schwarzwaldstädtchen kommt, voller Hoffnungen und mit viel Neugier. Nach großen anfänglichen Schwierigkeiten und enttäuschten Erwartungen, trotz Misstrauen und Ausgrenzung – Giuseppe und seine Familie schaffen die viel beschworene Integration. Giuseppe, nun selber Vater, wird von seinem Sohn eines Tages beim Zubettgehen darum gebeten, ihm eine Geschichte zu erzählen: „Papa, erzähl mir von dir! Eine Geschichte aus deiner Kindheit.“ Erzähl mir von dir, Papa … ist zugleich eine deutsch-italienische Autobiographie und die Chronik einer Familie, deren Schicksal sie in die Emigration führte.
Die Buchpräsentation wird von Amici della Cultura Italiana Tübingen e. V. organisiert und findet in der Salzstadel, Jakobsgasse 14/1 in Tübingen statt.
G. Boscia: „Erzähle mir von dir, Papa: Geschichten einer Kindheit zwischen Sizilien und dem Schwarzwald“, 232 Seiten, 15€.


Wussten Sie schon, dass…

… die kleinste Gemeinde Italiens Pedesina in der Lombardei ist und gerade einmal 33 Einwohner hat?

… das längste Wort der italienischen Sprache „precipitevolissimevolmente“ ist – ganze 26 Buchstaben. Das Wort gilt als Superlativ von „precipitevolmente“, zu Deutsch „mit großer Eile“?

… Leonardo Da Vinci Linkshänder war und in Spiegelschrift schrieb?

… das Klebeband auf Italienisch „scotch“ heißt? Die Hersteller wollten die Produktionskosten möglichst gering halten und sparten an der Qualität. Viele beschwerten sich deshalb über das Klebeband, dessen Klebeschicht viel zu dünn gewesen sei, sodass es sich immerzu ablöste. „Scotch“ bezieht sich tatsächlich auf die Schotten, welche für ihren angeblichen Geiz bekannt sind.